Offentliche Forschung: das System der höheren Bildung und Forschung im Trentino (Landesgesetz 14/2005)

Das Bildungs-und Forschungssystem im Trentino setzt Maßstäbe im Bereich der nationalen und internationalen Forschung und Innovation und kann auf hohe Investitionen und eine produktive Zusammenarbeit zwischen Landesregierung, Universität, Unternehmen und regionalen Einrichtungen zählen.

Es handelt sich um ein integriertes Bildungs- und Forschungssystem, geprägt durch einen hohen Spezialisierungsgrad in verschiedenen Fachbereichen, u.a. Schlüsseltechnologien (KET), Materialforschung, Neurowissenschaften, Nanotechnologie, Genomik, Lebensmittel- und Agrartechnik und Umweltwissenschaften, aber auch Geistes- und Sozialwissenschaften und Kultur.

Das System der Provinz kann heute neben den Hauptakteuren - der Universität Trient, der Edmund-Mach-Stiftung (FEM), der Bruno-Kessler-Stiftung (FBK) sowie dem Museum der Naturwissenschaften MUSE - auf mehr als 40 öffentliche und private, international renommierte Forschungszentren, Institute, aber auch Gemeinschaftsprojekte, nationale Laboratorien, Spin-Offs und Start-Ups zählen, für die mehr als 3.800 Mitarbeiter tätig sind.

 

https://www.slideshare.net/atbimau/trentino-research-system-feb-2016

Trient ist assoziierter Partner von EIT Digital, dem italienischen Co-location Center im europäischen Kompetenznetzwerk, das im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien des EIT (European Institute of Technology) tätig ist.

Vor kurzem wurde außerdem von Trentino Sviluppo, Universität Trient, Kessler-Stiftung und Mach-Stiftung das Konsortium HIT-Hub Innovazione Trentino gegründet, dessen Ziele der Technologietransfer, Innovation und das Entstehen einer neuen Entrepeneurship der Forschung sind.

HIT ist außerdem Kernpartner von EIT Raw Materials , von der die Universität Trient, die Bruno-Kessler-Stiftung und Trentino Sviluppo angeschlossene Partner sind.

Dieses von Landesregierung, Universität, Forschungsinstituten, Institutionen und Unternehmen gebildete Netzwerk, das die Grundlage für den Erfolg des Trentiner Modells bildet, wird durch das „Landesgesetz Nr. 14 vom 2. August 2005“ und das Mehrjahresprogramm für Forschung (PPR) geregelt, einem strategischen Instrument mit der Funktion, eine koordinierte Planung der Eingriffe im Bereich der Forschung zu gewährleisten, die Ziele, die allgemeinen Richtlinien der Eingriffe, die entsprechenden Prioritäten und die Bewertungskriterien festzulegen.

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